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Künstliche Intelligenz

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Künstliche Intelligenz und Abgrenzung zum Gebiet des semantischen Webs.

Damit der gewünschte Automatisierungsgrad von Software Agents und Webservices im semantischen Web erreicht werden kann, müssen Computer auf strukturierte Sammlungen von Informationen und auf eine Reihe von Ableitungsregeln, die sie benutzen können, um automatische Schlussfolgerungen durchzuführen, zurückgreifen können.

Die Forschung der künstlichen Intelligenz beschäftigte sich mit solchen Systemen schon lange vor der Entstehung des Internets. Und tatsächlich bauen viele der Technologien, die zur Realisierung des semantischen Webs benötigt werden, auf die Erkenntnisse aus der Forschung der künstlichen Intelligenz auf. Das Konzept des semantischen Webs hat aber mit dem Gebiet der künstlichen Intelligenz nichts zu tun. Themenschwerpunkte der Forschung der künstlichen Intelligenz sind beispielsweise komplexe Entscheidungsprozeduren, räumliches Denken, selbständiges Schlussfolgern aus unvollständigen Informationen (Abduktion), assoziatives Schlussfolgern sowie Bild- und Mustererkennung – all dies hat nichts mit dem semantischen Web zu tun.

Die traditionellen Systeme der Wissensrepräsentation sind zentral ausgerichtet, im Gegensatz zum dezentralen Internet und semantischen Web. Durch diese Zentralität sind alle Teilnehmer gezwungen, exakt dieselben Definitionen von Konzepten zu verwenden. Darüber hinaus sind die Abfragemöglichkeiten der traditionellen Wissensrepräsentationsysteme stark begrenzt, damit das System verlässliche Ergebnisse liefert bzw. überhaupt antworten und funktionieren kann. Aus diesem Grund haben diese Systeme immer jeweils eigene Ableitungsregeln, die nicht ohne weiteres von einem System ins andere transferiert werden können.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass das semantische Web auf vielen Erkenntnissen der Forschung der künstlichen Intelligenz aufbaut und das die Forschung im Bereich des semantischen Webs von weiteren Erkenntnissen der künstlichen Intelligenz profitieren wird. Wenn aber in diesen Ausführungen von Software Agents gesprochen wird, hat es nicht im Entferntesten etwas mit der künstlichen Intelligenz von Robotermenschen wie C-3PO aus dem Film Star Wars zu tun. Weiterhin besteht auch nicht die Notwendigkeit, auf einen Durchbruch in der Forschung der künstlichen Intelligenz zu warten, bis das Konzept des semantischen Webs umgesetzt werden kann.

Die relevanten Begriffe sind an dieser Stelle erklärt. Der Untersuchungsraum eingegrenzt und die Bereiche mit Bedarf an semantischen Technologien sowie zukünftige Möglichkeiten beleuchtet.

Im Hauptteil werden das W3C-Konsortium, seine Rolle und Aufgaben sowie die aufgestellten Grundprinzipien des semantischen Webs vorgestellt und erläutert. Im weiteren Verlauf werden die Technologien des semantischen Webs vorgestellt, wobei es nicht Ziel dieses Abschnittes ist, Programmiersprachen und deren Funktionsweise zu erklären, sondern die Konzepte und Möglichkeiten hinter den Technologien aufzudecken und zu vermitteln.

Anschließend wird eine zeitliche Einordnung bis zur vollständigen Verwirklichung des semantischen Webs vorgenommen und verschiedene Umsetzungsszenarien beschrieben. Im letzen Teil des Hauptteils werden anhand von Praxisbeispielen die Auswirkungen und Chancen des semantischen Webs für die Wirtschaft, den Gesundheitsbereich und den privaten Bereich dargestellt.

Weiter gehts mit der Vorstellung, der Rolle und den Aufgaben des W3-Konsortiums, sowie deren aufgestellten Grundprinzipien des semantischen Webs.

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  1. Künstliche Intelligenz: Querbeet « UBTBlog says:

    Oktober 20th, 2009 at 21:47 (#)

    [...] Web: Social & Semantic Web auf der Medienmesse oder auch Künstliche Intelligenz und Abgrenzung zum Gebiet des semantischen Webs und Interview mit Leo Sauermann vom [...]

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